Blutdruck und psychische Faktoren

Wie sich Stress, Angst und andere negative Emotionen auswirken

Ein durch Alltagsstress oder andere negative Erlebnisse bedingter hoher Blutdruck ist keine Seltenheit. Chronisch niedrige Blutdruckwerte können aber ebenfalls die Folge von Stress sein. Blutdruckschwankungen – also ein temporär wiederkehrender hoher oder niedriger Blutdruck – entstehen vor allem durch psychische Faktoren. Erschöpfung, Schlafmangel, Stress, Ängste, Schlafstörungen durch hohe Anforderungen im Job, Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten und Beziehungsprobleme oder Ähnliches; all das beeinflusst Ihr Herz-Kreislauf-System. Dabei zeigt sich eine Blutdruckstörung in einem solchen Zusammenhang oft gar nicht mit Symptomen, sondern bleibt lange Zeit unbemerkt. Kommen weitere Risikofaktoren wie übermäßiger Alkoholgenuss, Bewegungsmangel, eine fettreiche Ernährung, übermäßiges Rauchen oder unterschiedliche Erkrankungen hinzu, steigt das Risiko einer Blutdruckstörung.
Hoher Blutdruck
Ihr Gesicht ist öfter gerötet, Sie leiden unter kurzzeitigem Herzklopfen oder Herzstolpern, Ihnen wird hin und wieder vorübergehend übel oder Kopfschmerzen stellen sich ein, Sie haben Nasenbluten, Ohrensausen oder Sie leiden unter unerklärlichen Schweißausbrüchen?

Möglicherweise ist Ihr Blutdruck zu hoch.
Hoher Blutdruck
Über den niedrigen Blutdruck
Ihnen ist oft schwindelig – insbesondere, wenn Sie vom Sitzen oder Liegen aufstehen? Sie sind vielfach müde oder haben Schwierigkeiten morgens aufstehen? Hände und Füße sind oft kalt, Sie sind blass oder leiden an Verstimmungszuständen?

Möglicherweise ist Ihr Blutdruck zu niedrig.
Niedriger Blutdruck
Blutdruckschwankungen
Sie stellen Symptome des niedrigen Blutdrucks oder des hohen Blutdrucks fest – diese treten aber nur temporär bei Ihnen auf und kehren wieder? Vor allem, wenn Sie unter „Strom“ stehen, psychisch unter Druck sind und dabei ängstlich Ihren Blutdruckwerte immer wieder messen?

Möglicherweise leiden Sie unter Blutdruckschwankungen.
Blutdruckschwankungen

Blutdrucktreiber Stress

Stress und hoher Blutdruck – das ist eine häufige Kombination, die langfristig der Gesundheit schadet. Ein paar Zahlen verdeutlichen, wie ausgeprägt das Problem tatsächlich ist.

Das Versicherungsunternehmen Swiss Life hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov im Jahr 2019 eine Studie durchgeführt. Dabei gaben 63 % der Deutschen an, einen hohen Stresslevel im Job zu empfinden. Eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK Stressstudie 2016) bestätigt diese Werte: Rund 60% der Deutschen fühlen sich oft gestresst. Zu viel Arbeit bei zu wenig Zeit für sich und eine schwierige Atmosphäre am Arbeitsplatz sind die Gründe dafür. Erhebungen im Statistikportal Statista der Bundesregierung aus dem Jahr 2016 zeigen deutlich: Die große Mehrheit der Befragten ist der Auffassung, dass das Leben heute stressiger ist als noch vor 15 oder 20 Jahren.

Insbesondere in der Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren ist Stress besonders verbreitet. Nach Angaben der Studie der Techniker Krankenkasse fühlen sich 76% der Bevölkerung in dieser Lebensphase gestresst. Ausgerechnet in diesem Alter steigt gleichzeitig ohnehin das Risiko, an einem Bluthochdruck zu erkranken. Noch schlimmer ist es bei den 30 bis 39-Jährigen: Zwischen Job, Karriere und Familiengründung steigt das Stresslevel bei 82% der Bevölkerung.

So häufig fühlen sich die Deutschen gestresst.

Wie oft verspüren die Menschen Stress?
Bluthochdruck unter Stress InfografikBluthochdruck unter Stress Infografik (Mobile)

So verteilt sich der Stress auf die Altersgruppen.

Wie viel % Menschen fühlen sich manchmal oder öfter gestresst?
Stressfaktoren InfografikStresszunahme Infografik

Hier entsteht der Stress.

Welche Lebenssituationen führen zu Stress?
Stressfaktoren Deutschland InfografikStressfaktoren Infografik

Was tun bei Stress und hohem Blutdruck?

Wer unter einem erhöhten Blutdruck aufgrund von Stress leidet, kann unterschiedliche Maßnahmen ergreifen. Zunächst aber ist eine belastbare Messung erforderlich, um einen eventuellen Bluthochdruck festzustellen. Nicht immer ist der Stress schuld, auch wenn Ihr Leben stressig ist. Auch andere Erkrankungen können für Blutdruckstörungen verantwortlich sein.
Was tun bei Stress und hohem Blutdruck

Blutdruckmessung bei Stress in bestimmten Situationen

Der Verdacht auf einen zu hohen Blutdruck durch Stress am Arbeitsplatz oder in anderen bestimmten Situationen sollte mit Hilfe einer 24-Stunden-Blutdruckmessung überprüft werden. Denn der Blutdruck normalisiert sich in manchen Fällen außerhalb der Arbeitszeiten – also ausgerechnet bei gelegentlichen Kontrollen beim Arzt. Da ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schwerwiegende Folgen haben kann, ist der Besuch bei Arzt zur Klärung und eventuellen Therapieeinleitung unbedingt erforderlich.
Blutdruck messen

Das Übel an der Wurzel packen

Stress kann in vielen Situationen entstehen. Um zukünftig einen erhöhten Blutdruck und damit Folgeerkrankungen zu vermeiden, sollte Stress weitestgehend umgangen werden. Auf Basis der Angaben aus der TK-Stress-Studie ergeben sich wichtige Hinweise für Ansatzpunkte, die bei der Reduktion von Stress helfen können:
Das Übel an der Wurzel packen

1 Stress bei der Arbeit reduzieren

Wenn die Arbeit stresst, dann erstellen Sie eine Liste, welche Situationen bei Ihnen Stress auslösen. Ist es zu viel Arbeit bei zu wenig Zeit? Oder eine unangenehme Atmosphäre und Spannungen mit Kollegen und Vorgesetzten? Erstellen Sie auf Grundlage Ihrer ganz persönlichen Stressfaktoren eine Liste mit möglichen Auslösern. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Vorgesetzten über zu viel Arbeit. Erstellen Sie Prioritätenlisten – unwichtige Dinge müssen dann eben warten. Unter Umständen können Sie bei einer konfliktgeladenen Situation im Büro um die Erledigung vieler Arbeiten im Homeoffice bitten oder nach einem anderen Sitzplatz im Büro fragen.

2 Hohe Ansprüche an sich stellen

Sehr viele Menschen geben an, dass bei ihnen Stress durch hohe Ansprüche an die eigene Person entsteht. „Ich muss Das schaffen” oder „Ich muss bei der Präsentation glänzen”, so lautet oft die Botschaft an das eigene Ich. Machen Sie sich klar, dass niemand etwas muss. Welche Leistung Ihnen noch gut tut und ab wann sich Stress einstellt, dem sollten Sie auf den Grund gehen. Achten Sie darauf, wann Sie sich bei Botschaften an sich selbst ertappen, die Druck erzeugen. Sprechen Sie gegebenenfalls im Rahmen eines Coachings mit jemandem über diese Situationen, um zukünftig bessere Lösungen zu finden und sorgsamer mit sich selbst umzugehen.

3 Freizeitstress reduzieren

Termine und Verpflichtungen in der Freizeit stehen bei den Stressfaktoren an dritter Stelle. Um diesen Stressfaktor zu reduzieren, überprüfen Sie Ihr „Freizeit-Pflichtprogramm“. Reduzieren Sie einige Verpflichtungen oder Termine oder handhaben sie sie flexibler. Scheuen Sie sich nicht, eine Verabredung abzusagen, wenn Ihnen nicht danach zumute ist. Sie haben sich schließlich Ruhe und Ausgleich verdient. Schaffen Sie sich selbst Freiräume; beispielsweise indem Sie einen Tag in der Woche komplett von Verpflichtungen und Terminen freihalten. Für solche Tage kann eine kleine Liste mit Beschäftigungen, die Ihnen Freude bereiten, sehr hilfreich sein. Nichts muss unbedingt sein. Nur wenn Ihnen danach ist, unternehmen Sie etwas, das einen positiven Ausgleich zum Alltagsstress schafft.

4 Ständige Erreichbarkeit ist keine Verpflichtung

Stets erreichbar sein, den nächsten Facebook-Beitrag im Blick, das Handy gibt unentwegt die nächste Whatsapp-Nachricht bekannt – Ihr Chef oder Ihre Kollegen schreiben Ihnen E-Mails zu den unmöglichsten Zeiten. All das schafft Stress. Legen Sie Ihr Handy ruhig für eine Weile beiseite oder schalten Sie es am Abend für ein paar Stunden ganz einfach aus. Sie werden sehen, wie gut die Ruhe tut. E-Mails sind kein Chat, Sie müssen darauf nicht sofort antworten. Rufen Sie Ihre E-Mails deshalb in dafür vorgesehenen Zeiten ab und antworten Sie nicht immer sofort. Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Ihre Familie oder Kollegen und Freunde mit Verwunderung reagieren, dann kündigen Sie einfach die Veränderungen in der Handhabung Ihrer privaten und geschäftlichen Kommunikation an. Sie werden sehen: Niemand ist Ihnen böse, wenn eine Antwort auf eine Whatsapp-Nachricht eine Weile warten muss.

5 Sport und Bewegung statt Alkohol

Insbesondere bei den Männern zeigt sich, dass Alkohol als geeignetes Mittel zur Entspannung betrachtet wird. Das gilt vor allem für Männer in der Altersgruppe ab 60 Jahren, die ohnehin schon für eine Blutdruckstörung oder andere Erkrankungen gefährdet sind. Ihrer Gesundheit und Ihrem Blutdruck tut das aber nicht gerade gut. Auch Computerspiele stehen bei den Männern weit vorne als Ausgleich. Den Stressausgleich im Netz suchen eher jüngere Männer zwischen 18 und 39. Allerdings: Dieser Weg zum Ausgleich bringt körperliche Inaktivität mit sich, die ebenfalls dauerhaft gesundheitsschädlich sein kann – auch bei jüngeren Menschen. Rund zwei Drittel der Befragten in der Studie der TK geben an, nicht einmal eine Stunde Bewegung pro Tag zu bekommen. Daraus ergibt sich, dass die Suche nach einem neuen Hobby und einer Entspannungsstrategie mit mehr Bewegung für die allermeisten Gestressten ein wichtiger Faktor ist.

6 Ernährung, natürliche Arzneimittel und anderes

Der Blutdruck kann auf unterschiedlichen Wegen positiv beeinflusst werden. Dazu gehört auch eine für Ihre Lebenssituation angemessene Ernährung. Je nachdem, ob ein hoher oder ein niedriger Blutdruck vorliegt, sollte Ihre Ernährung anders ausfallen. Die Natur hat darüber hinaus einige Hausmittel parat, die bei der Blutdruckregulierung helfen können. In vielen Fällen führt kein Weg an chemisch-synthetischen Medikamenten vorbei. Lassen Sie Ihren Blutdruck vom Arzt begutachten, um eine passende Strategie im Kampf gegen hohen Blutdruck oder niedrigen Blutdruck festzulegen.
Behandlung von Bluthochdruck
Die Behandlung des Bluthochdrucks wie auch des zu niedrigen Blutdrucks ist auf mehreren Wegen möglich. Welcher für Sie richtig ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt abstimmen. Wir haben die Möglichkeiten für Sie zusammengestellt.
Behandlung Blutdruckstörungen
Hausmittel gegen Bluthochdruck
Bewegung und Ernährung sind in vielen Fällen wichtige Grundbausteine zur Erhaltung der Gesundheit. Auch beim Bluthochdruck können sie mit natürlichen Arzneimitteln oder Hausmitteln eventuell Verbesserungen erzielen.
Natürliche Mittel gegen den Bluthochdruck
Natürliche Mittel gegen niedrigen Blutdruck
Der niedrige Blutdruck wird oft als gegeben hingenommen. Dabei gibt es neben Medikamenten auch verschiedene natürliche Möglichkeiten, mit denen man dem zu niedrigen Blutdruck begegnen kann.
Natürliche Mittel gegen den niedrigen Blutdruck
Zur Abklärung eines niedrigen oder eines hohen Blutdrucks und der richtigen Behandlung sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Hinter dem hohen Blutdruck oder niedrigem Blutdruck kann sich eine andere Grunderkrankung verstecken, die ausgeschlossen werden sollte. Eine falsche Medikation bringt ebenfalls Risiken mit sich. Sprechen Sie mit einem erfahrenen Arzt, um zu klären, welche Behandlung oder Medikation und Dosis für Sie richtig ist.

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Die sanfte Blutdruck-Regulierung


Mit dem natürlichen Arzneimittel Homviotensin® steht ein Produkt zur Verfügung, das harmonisch aufeinander abgestimmte Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis enthält. Die Heilkraft dieser Arzneipflanzen macht Homviotensin® zu einem gut verträglichen Arzneimittel bei Blutdruckstörungen wie dem Bluthochdruck.

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