Blutdruck messen

Einfach zu Hause oder beim Arzt

Oft werden Blutdruckstörungen lange Zeit gar nicht erkannt, weil sie lange Zeit beschwerdefrei verlaufen. Die frühzeitige Erkennung von Blutdruckstörungen, wie dem Bluthochdruck oder dem niedrigen Blutdruck ist aber wichtig. So wird richtig gemessen – zuhause oder beim Arzt, vorbeugend oder bei einer bereits bekannten Erkrankung. Zuhause messen ist eine gute und hilfreiche Maßnahme.

Den Blutdruck zuhause selbst messen

Eigene Messungen ersetzen nicht die Kontrollen durch den Arzt. Möglicherweise ist neben der Blutdruckmessung unter Umständen noch weitere Diagnostik notwendig – beispielsweise, wenn die Blutdruckstörung auf eine Grunderkrankung hinweist oder eine Folgeerkrankung zu befürchten ist. Die Blutdruckmessung zuhause hilft aber bei der frühzeitigen Erkennung von Problemen sowie bei der Kontrolle laufender Behandlungen und als Maßnahme zur Regulierung des Blutdrucks.

Die Blutdruckmessung erfolgt in der Regel mit Hilfe einer aufblasbaren Blutdruckmanschette am Arm. Diese Messung wird meist für die häusliche Blutdruckmessung angewandt. Wer seinen Blutdruck selbst messen will, hat dabei die Wahl zwischen verschiedenen vollautomatischen Geräten. Die Geräte zum Messen bestehen aus einer aufblasbaren Textilmanschette, die mit einem Manometer verbunden ist. Alternativ kommt die Messung am Handgelenk in Frage. Insbesondere bei einem manifesten Bluthochdruck kann eine 24-Stunden-Blutdruckmessung notwendig werden. Dies ist eine Entscheidung des behandelnden Arztes.
Den Blutdruck zuhause selbst messen

Mit diesen Geräten messen Sie den Blutdruck zuhause.

Blutdruck messen am Handgelenk
Das Blutdruckmessgerät für das Handgelenk ist handlich und einfach zu bedienen.
Messgerät für den Oberarm
Das Messgerät für den Oberarm ist die klassische Methode zur Blutdruckmessung.
Blutdruck messen mit einer Smartwatch
Die Smartwatch ist eine neue Möglichkeit, den Blutdruck zu messen.

Warum und wann den Blutdruck messen?

Durch Messungen des Blutdrucks erhält man Aufschluss über seine tatsächliche Höhe. Empfehlungen zu der Häufigkeit und dem Aufzeichnen der Messungen erhalten Sie von Ihrem Arzt. Regelmäßige Messungen geben ihm Aufschluss über Ihre persönliche Blutdrucksituation und erleichtern die entsprechende Therapieempfehlung. Die gemessenen Werte sollten Sie sorgfältig aufzeichnen und die Messung sollte jeweils zur selben Zeit stattfinden.

Unabhängig davon empfiehlt sich eine Blutdruckmessung in diesen Fällen:

  • Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören - beispielsweise übergewichtig, körperlich inaktiv sind, einen erhöhten Alkohol- oder Kochsalzkonsum haben, oder an einer Schilddrüsenerkrankung leiden.
  • Wenn in Ihrer nahen Verwandtschaft Fälle von Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt sind.
  • Wenn Sie in den Wechseljahren sind.
  • Wenn Sie schwanger sind.
  • Wenn Sie bereits unter hohem Blutdruck oder deutlich zu niedrigem Blutdruck mit Symptomen leiden.

Wie misst man den Blutdruck richtig?

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1 So klappt die Messung zuhause


  • Messen Sie in Ruhe, indem Sie zunächst zwei bis drei Minuten ruhig sitzen, ohne Fernseher oder Radio. Nervosität - beispielsweise aufgrund der anstehenden Messung - kann den Blutdruck vorübergehend leicht erhöhen.
  • Messen Sie mehrfach, da eine einmalige Messung (z.B. zu hoher Blutdruck) noch nichts über eine mögliche Manifestation oder seine tatsächliche Höhe aussagt. Empfohlen werden drei Messungen in sechs Minuten.
  • Messen Sie an mehreren hintereinander folgenden Tagen - ungefähr eine Woche lang - oder auch länger, je nach Empfehlung des Arztes.
  • Messen Sie annähernd zu den gleichen Tageszeiten.
  • Schreiben Sie die Messwerte in einem Protokoll auf. Und notieren Sie auch „besondere Vorkommnisse“ davor wie Aufregungen, Zeitdruck oder körperliche Anstrengungen.
Mehr Infos zu den Werten finden Sie auf unserer Übersichtsseite zum Thema Blutdruck.
Blutdruck

2 Blutdruck messen am Oberarm

Eine klassische Methode, den Blutdruck selbst zu messen, ist die indirekte Messung am Oberarm. Für eine exakte Messung setzen Sie sich bequem, am besten auf einen Stuhl und legen den Arm, an dem das Messgerät verwendet werden soll, auf einen Tisch. Sie sollten optimaler Weise an Ihrem linken Arm messen. Schalten Sie Radio, Fernsehen oder andere Unterhaltungselektronik aus, um die Messung in Ruhe vorzunehmen.

Den Blutdruck messen Sie, indem Sie die Manschette am Oberarm anlegen. Zwei Fingerbreit (2-3 cm) oberhalb der Armbeuge anlegen. Der Sensor muss auf der Arterie (Schlagader) liegen. Anschließend starten Sie das Gerät. Die Manschette wird soweit aufgepumpt, bis die Arterie zusammengepresst wird. Sobald der entsprechende Druck erreicht ist, schaltet das Gerät automatisch die Druckzufuhr ab und verringert langsam den Druck. Das Blut gelangt nun wieder in die vorher komprimierte Arterie. Dabei entstehen Strömungsgeräusche, welche mit Hilfe des Sensors erfasst werden. Beim ersten hörbaren Geräusch (Korotkoff-Geräusch) handelt es sich um den oberen Wert (systolischen Wert). Diesen hört man, wenn sich das Herz zusammenzieht und dadurch Blut in die Gefäße gepumpt wird. Die „Wellen“, welche dabei entstehen spürt man im Übrigen auch als Pulsschlag im Handgelenk. Der untere Wert (diastolischer Wert) entspricht dem Verschwinden des Korotkoff-Geräusches. Beachten Sie: Hochwertige Manschetten für die Blutdruckmessung bestehen immer aus einem Stück, so dass diese auf einfache Art und Weise angelegt werden können. Auch sollte die Manschette die richtige Größe für Ihren Arm haben.

Die Messung des Blutdrucks am Oberarm bei Ihrem Arzt, erfolgt oftmals manuell ohne automatisches Messgerät. Das Prinzip der Messung ist gleich. Bei der manuellen Messung wird die Manschette von Hand aufgepumpt. Anschließend wird der Druck über ein Drehventil abgelassen. Auf einer Druckanzeige kann man den systolischen und diastolischen Wert ablesen. Die zuvor erwähnten Korotkoff-Geräusche werden von der messenden Person über ein Stethoskop wahrgenommen.
Blutdruck messen am Oberarm

3 Blutdruck messen am Unterarm

Eine weitere Methode für die indirekte Blutdruckmessung ist die Messung am Handgelenk. Für eine korrekte Messung setzen Sie sich bequem am besten auf einen Stuhl. Machen Sie Ihren Arm frei und warten einen Moment bis Sie sich entspannt haben. Der Handgelenk-Blutdruckmesser wird bei der Messung wie eine Uhr getragen – mit einem Bildschirm auf der Innenseite des Arms. Legen Sie die Manschette so an, dass der obere Rand knapp zwei Fingerbreit von dem Beginn des Handtellers endet und ziehen die Manschette straff, aber nicht zu fest an. Beachten Sie dabei die Herstellerangaben hinsichtlich des Handgelenkumfanges. Nach der erfolgten Messung meldet meist ein Signalton, dass die Blutdruckmessung beendet ist.
Blutdruck messen mit einer Smartwatch

4 Blutdruck messen mit einer Smartwatch

Ein weiteres Gerät für die indirekte Messung des Blutdrucks ist eine Smartwatch (Englisch für „schlaue Uhr“). Mit Smartwatches kann man neben der Anzeige der Uhrzeit viele weitere Dienste nutzen (Telefonieren, Musik hören, E-Mails lesen etc.). Neuerdings können Smartwatches neben dem Puls auch den Blutdruck messen. Die Messung des Blutdrucks erfolgt durch optische Sensoren, die den Blutfluss messen und EKG-Sensoren, die die Herzaktivität analysieren. Durch eine Kombination dieser Messwerte werden die Blutdruckwerte berechnet.

5 Blutdruck zuhause messen: Nur mit geprüftem Gerät

Für den Check zu Hause ist es wichtig, dass Sie stets ein geprüftes und immer das gleiche Blutdruckmessgerät verwenden, um mögliche Verfälschungen zu vermeiden.

Ergebnisse der Blutdruckmessung verstehen

Falls die Blutdruckwerte zu stark schwanken und entsprechende Symptome auftreten, ist ein Besuch beim Arzt unerlässlich. Nachdem Ihr Arzt die notwendige körperliche Untersuchung durchgeführt hat inklusive Blutdruckmessung und der Erhebung sonstiger Parameter, die Auskunft über die Herz-Kreislaufsituation geben, wird er die Ergebnisse interpretieren und eine Behandlung vorschlagen. Die Führung eines Blutdruck-Passes oder -Protokolls kann dem Arzt die Beurteilung des Blutdrucks erleichtern.
Ergebnisse der Blutdruckmessung verstehen
Hoher Blutdruck
Ihr Gesicht ist öfter gerötet, Sie leiden unter kurzzeitigem Herzklopfen oder Herzstolpern, Ihnen wird hin und wieder vorübergehend übel oder Kopfschmerzen stellen sich ein, Sie haben Nasenbluten, Ohrensausen oder Sie leiden unter unerklärlichen Schweißausbrüchen?

Möglicherweise ist Ihr Blutdruck zu hoch.
Hoher Blutdruck
Über den niedrigen Blutdruck
Ihnen ist oft schwindelig – insbesondere, wenn Sie vom Sitzen oder Liegen aufstehen? Sie sind vielfach müde oder haben Schwierigkeiten morgens aufstehen? Hände und Füße sind oft kalt, Sie sind blass oder leiden an Verstimmungszuständen?

Möglicherweise ist Ihr Blutdruck zu niedrig.
Niedriger Blutdruck
Blutdruckschwankungen
Sie stellen Symptome des niedrigen Blutdrucks oder des hohen Blutdrucks fest – diese treten aber nur temporär bei Ihnen auf und kehren wieder? Vor allem, wenn Sie unter „Strom“ stehen, psychisch unter Druck sind und dabei ängstlich Ihren Blutdruckwerte immer wieder messen?

Möglicherweise leiden Sie unter Blutdruckschwankungen.
Blutdruckschwankungen

Die 24 Stunden-Blutdruckmessung

Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung ermöglicht in Grenzfällen oder bei unklaren Messergebnissen genaue Aufschlüsse. Sie zeigt die tatsächliche Höhe des Blutdrucks innerhalb von 24 Stunden, also auch im Schlaf. Insbesondere bei Blutdruckschwankungen ist diese Messung ein wichtiger Teil der Diagnostik. Für die Messung erhält der Patient ein 24-Stunden-Blutdruck-Messgerät, das er in einer kleinen Tasche bei sich führt. Das Gerät nimmt in gewissen Abständen automatisch Blutdruckmessungen vor. Auf diese Weise werden Blutdruckmessungen im Alltag ermittelt und gespeichert. Die Aufzeichnungen werden anschließend vom behandelnden Arzt ausgewertet.
Zur Abklärung eines niedrigen oder eines hohen Blutdrucks und der richtigen Behandlung sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Hinter dem hohen Blutdruck oder niedrigem Blutdruck kann sich eine andere Grunderkrankung verstecken, die ausgeschlossen werden sollte. Eine falsche Medikation bringt ebenfalls Risiken mit sich. Sprechen Sie mit einem erfahrenen Arzt, um zu klären, welche Behandlung oder Medikation und Dosis für Sie richtig ist.

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