Warum ist es so wichtig Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen?

 

Warum ist es so wichtig Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen?

Von Josephine Vogt, Infomagazin Redaktion
Die Prävalenz (Häufigkeit) der arteriellen Hypertonie steigt mit dem Alter und tritt bei mehr als der Hälfte der älteren Menschen auf. Mit einem steigenden Blutdruck, insbesondere bei Senioren, steigt das Risiko verschiedener Komplikationen. Ischämische Herzerkrankungen (wenn dem Herzen nicht ausreichend Sauerstoff zugeführt wird), zerebrovaskuläre Erkrankungen (beginnende Verkalkung der Hirnarterien), Nieren- und Herzinsuffizienz, die häufig zu Behinderungen und sogar zum Tod führen, können auftreten.

Entwicklung des Bluthochdrucks im Alter

Die Entwicklung des Bluthochdrucks (einer arteriellen Hypertonie) ist weitgehend mit altersbedingten Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems verbunden. Gleichzeitig hat ein hoher Blutdruck im Alter gewisse Merkmale: Die Arbeit des Herzens und der Blutgefäße wird gestört, auch die Nierenfunktion ist beeinträchtigt, die Gefäßwände verdicken sich und verlieren ihre Elastizität, die neuronale Regulation des Herz-Kreislauf-Systems ist gestört.

Der Kreislauf eines älteren Menschen ist nicht mehr in der Lage, angemessen und schnell auf Veränderungen der Körperposition (orthostatische Dysregulation) zu reagieren. Der systolische (oberer Wert) des Blutdrucks nimmt als Reaktion auf den Wechsel vom Liegen ins Stehen stärker ab. Gleichzeitig steigt der diastolische Wert (unterer Wert) in geringerem Maße an, dabei sind die Kontraktionskraft des Herzens und die Herzfrequenz nicht mehr dieselben wie bei jungen Menschen. Aufgrund einer Abnahme der Elastizität der Venen wird beim Wechsel in stehende Position mehr Blut in den Unterkörper umverteilt. In solchen Fällen sprechen wir von der sogenannten orthostatischen Hypotonie, deren Anzeichen plötzlicher Schwindel, Schwäche und Instabilität beim Gehen sind. Und all dies tritt oft auf, wenn man seine Körperposition abrupt wechselt.

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Wichtig zu beachten: Es gibt Medikamente, die die orthostatische Hypotonie ungünstig beeinflussen können. Dazu gehören einige Medikamente gegen Bluthochdruck (Alpha-Blocker, Alpha-und Beta-Blocker), Diuretika, Nitrate, Beruhigungsmittel und andere. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Arzt.

Liegen Anzeichen einer orthostatischen Hypotonie vor, sollte keine strikte medikamentöse Blutdruckreduzierung stattfinden. Es ist notwendig, Medikamente mit einem sanften, allmählichen Wirkungseintritt zu bevorzugen, die keinen starken Blutdruckabfall verursachen.

Gefäßelastizität

Der Verlust der Gefäßelastizität ist eine weitere altersbedingte Veränderung des Herz-Kreislauf-Systems. Einer der Hauptgründe dafür ist die Atherosklerose. Fettablagerungen (Plaques) bilden sich auf der Innenfläche der Gefäße, die Gefäßwände verdicken sich, die Struktur der Herzklappen ändert sich, dadurch werden die Gefäße starrer. Und dies ist die häufigste Ursache für einen Anstieg des Pulsblutdrucks, d.h. die Differenz zwischen oberem (systolischen) und unterem (diastolischen) Blutdruck nimmt zu. Wenn dabei die peripheren Gefäße die Fähigkeit behalten, sich auszudehnen und infolgedessen zu systolischen Blutdrucksenkung führen, wird der „obere“ (systolischer) Blutdruck in solchen Fällen ansteigen. In der Medizin wird dies als isolierte systolische arterielle Hypertonie bezeichnet.

Darüber hinaus werden bei älteren Menschen mit Bluthochdruck Tagesschwankungen (circadianer Blutdruckrhythmus) festgestellt. In der Norm beträgt die Blutdruckschwankung 20-30 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) von seinem Durchschnittswert am Tag und bis zu 10-20 mmHg in der Nacht.

Schwankender Blutdruck im Alter

Ein stark schwankender Blutdruck im Alter ist ein weiteres Zeichen für eine Zunahme der Wandstärke großer Gefäße. Kommt es also in Folge von Blutdruckveränderungen, zu Begleitsymptomen, wie Schwindel oder Ohnmacht oder auch einem intensiven Blutdruckabfall nach dem Essen oder einem Blutdruckanstieg beim Arztbesuch, wird ausdrücklich empfohlen, den Blutdruck mindestens fünfmal täglich zu messen oder sich einer speziellen Untersuchung zu unterziehen, einer 24-Stunden-Blutdruckmessung.

Tipp:
Um mit Ihren Blutdruck in den Normbereich zu gelangen, sollten Sie auch auf Ihr Gewicht und Ihren Body-Mass-Index (BMI) achten. Konsumieren Sie weniger Salz, verzichten Sie auf das Rauchen, essen Sie magnesium-, kalium- und calciumreiche Produkte und bleiben Sie körperlich aktiv.

Lassen Sie nicht außer Acht: Einige Arzneimittel, die Sie zur Behandlung von Begleitkrankheiten einnehmen (z.B. nicht steroidale Antirheumatika), können den Blutdruck erhöhen. Demzufolge ist es empfohlen, deren Einnahme möglichst ärztlicherseits zu überprüfen.

Wichtig für ältere Patienten ist, dass Blutdrucksenker ihren Blutdruck nicht abrupt senken. Diese Präparate sollten im Optimalfall den Zustand der Gefäße und somit den Blutfluss verbessern. Besonders betrifft dies die Herzkranzgefäße, Nieren- und Gehirngefäße. Ebenso sollten diese Präparate die neuronale Regulation der Gefäße normalisieren.



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