Bluthochdruck in den Wechseljahren bei Frauen


Es wird vermutet, dass Frauen weniger anfällig für Bluthochdruck sind als Männer. Dies trifft nur zum Teil zu. Hoher Blutdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) 1 demonstrieren, unter anderem, wie sich das Blutdruck bei Erwachsenen nach Alter und Geschlecht verteilt. Die folgende Statistik bestätigt das:
Lebensalter   18 - 29 Jahre   30 - 39 Jahre   40 - 49 Jahre   50 - 59 Jahre   60 - 69 Jahre   70 - 79 Jahre
Frauen     1,3 %   4,8 %   17,2 %   34,6 %        60,7 %   74,7 %
Männer     8,4 %   11,4 %   26,2 %   41,7 %   58,8 %   73,6 %
Wir sehen, dass der Blutdruck im Alter bei beiden Geschlechtern steigen kann. Jedoch holen die Frauen mit zunehmendem Alter die Männer ein und überholen sie ab dem 60. Lebensjahr. Warum ist das so?

Warum steigt der Blutdruck bei Frauen in den Wechseljahren?

Es gibt mehrere Gründe, weshalb der Blutdruck gerade in den Wechseljahren ansteigt:
  • Während dieser Lebensperiode sinkt der Östrogenspiegel. Östrogen ist neben der Fortpflanzungsfunktion für die Elastizität der Haut und der Blutgefäße verantwortlich. Zu viel sitzen, zu wenig trinken und auch bestimmte Krankheiten können die Ursache sein, dass Blut dickflüssiger wird. So ist die Zirkulation erschwert.
  • Die Wechseljahre sind ein harter Test für das Nervenkostüm: Nervosität, unkontrollierte Wut, auch Angst sind häufige Begleiter dieser Lebensphase. Solche emotionalen Ausbrüche provozieren die Freisetzung von Noradrenalin, was wiederum einen Anstieg des Blutdrucks hervorruft.
  • Typisch für die Wechseljahre sind Hitzewallungen, die durch anfallsweises Schwitzen und Schlafstörungen gekennzeichnet sind und ebenfalls zu schwankendem Blutdruck führen.
Aber Sie sollten nicht alles auf das Alter und die Wechseljahre schieben. Die alles bestimmende Rolle der Hormone ist allgemein bekannt, aber sie ist nicht allein verantwortlich. Jüngste Studien bestätigen, dass:

„…sowohl die Menopause als auch der Bluthochdruck gemeinsame Faktoren wie BMI (Body-Mass-Index), Ernährung, Rauchen und sozioökonomische Verhältnisse haben“2.
Image

Was können Frauen proaktiv gegen hohen Blutdruck in den Wechseljahren machen?

Daher müssen Frauen trotz der unbestreitbar kritischen Lebensphase proaktiv sein. Auf welche Weise? Wenn Sie dies noch nicht getan haben, überdenken Sie Ihren Lebensstil nach dem 45. Lebensjahr. Der weibliche Körper reagiert dankbar auf eine vernünftige Einstellung. Also was können wir tun?

1 Aktive Bewegung hilft gegen hohen Blutdruck

Die Empfehlung aktiv zu handeln, sollte Frau nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinne wahrnehmen. Weil Bewegung die Blutgefäße trainiert und sie elastisch macht. Vor dem Aufstehen können wir eine schnelle Fitnessübung „Fahrradfahren“ machen. Und das geht so: Rund 30 Sekunden drehen wir unsere Beine in einer kreisenden Bewegung das Radfahren imitierend. Dieser Start in den Tag tut Ihren Venen gut.

Und tagsüber jede Gelegenheit für Bewegung nutzen bzw. eine Gelegenheit schaffen: Den Aufzug ignorieren, Beinübungen unter dem Schreibtisch im Büro machen, einen Teil Ihrer Mittagspause für einen Spaziergang nutzen, und noch einen Spaziergang nach der Arbeit oder nach dem Abendessen statt auf der Couch zu sitzen. Das tut Ihrem Kreislauf, den Gelenken) und dem Nervensystem gut.

2 Bluthochdruck durch richtige Ernährung vermeiden

Auch die Ernährung spielt bei Bluthochdruck eine wichtige Rolle. Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke, Fertiggerichte, Wurst, fertige Dressings, Soßen und Snackriegel. Bevorzugen Sie Rohkost, schonend gegarte Gemüsegerichte oder selbstgemachte Dressings.

Manche Lebensmittel helfen ganz nebenbei den Blutdruck zu senken. Die Vielfalt blutdrucksenkender Lebensmittel ist groß und lecker: Seefisch, Haferflocken, Naturreis, rote Bete, Petersilie, Ananas, Banane, Kiwi, Kakao. Hibiskustee gehört zu Recht zu den probaten Hausmitteln gegen Bluthochdruck. Trinken Sie täglich zwei Tassen davon anstatt Kaffee. Diese Maßnahme, kombiniert mit Bewegung, bringt Ihnen erfreuliche Ergebnisse bei Ihrem Bemühen um Figur und Beweglichkeit.

3 Salzkonsum reduzieren

Salz bindet Wasser im Gewebe. Auch deshalb kann der Blutdruck steigen. Der von der WHO empfohlene Tagessalzkonsum beträgt 5 g (ein Teelöffel)3, während ein Europäer durchschnittlich 8 bis 11 g Salz pro Tag zu sich nimmt. Es scheint, dass ein Teelöffel eine durchaus machbare Norm wäre. ABER: Dieser Löffel ist beispielsweise bereits in 300 Gramm Käse oder Wurst, in zwei Gewürzgurken oder drei Heringsscheiben enthalten, eine Pizza enthält durchschnittlich 10 g Salz.

Überdenken Sie also Ihren Umgang mit Salz und salzen Sie möglichst nie nach. Nehmen Sie den Salzstreuer weg vom Tisch und verwenden Sie eine Mischung aus getrockneten Kräutern beim Kochen und zum Nachwürzen. Dabei sind Oregano, Basilikum, Petersilie, Schnittlauch besonders empfehlenswert, da die zu den blutdrucksenkenden Kräutern gehören. Auch hier gilt: Vermeiden Sie Fertigprodukte (diese enthalten enorme Salzmengen). Wenn Nüsse, dann naturbelassene. Wenn ein selbstgemachtes Senfdressing, dann ohne Salz. Mit der Zeit wird Ihr Geschmackssinn „umerzogen“.

4 Zigaretten- und Alkoholkonsum einschränken oder ganz beenden

Das „sparsamere“ Umgehen mit den beiden Noxen ist definitiv für beide Geschlechter wichtig. Frauen sind aber noch empfindlicher gegenüber Nikotin und Alkohol, weil sie anfälliger für deren toxische Wirkung sind. Daher ist die Raucherentwöhnung eine starke Unterstützung für den Körper. Beseitigung von schädlichen Gewohnheiten schließt aber nicht ein Glas Wein oder Bier zu Ihrem gemüsereichen und salzarmen Abendbrot aus. Denn alles ist eine Frage der Dosis. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Ausklärung (BZgA) empfiehlt: Frauen höchstens 12 Gramm Alkohol pro Tag – etwa ein kleines Bier (0,3 Liter) oder ein kleines Glas Wein (0,125 Liter)4

5 Positiv denken

Und versuchen Sie so oft wie möglich Ihr Leben mit positiven Emotionen zu füllen: Dazu gehören: Begegnungen mit der Natur und netten Leuten zu genießen, zu lernen, sich zu entspannen. Wenn Sie aber bisher nicht zurechtkommen, wenden Sie sich natürlichen Arzneimitteln zu.

Die Natur verfügt über ein beindruckendes Arsenal an gut untersuchten pflanzlichen Wirkstoffen zur Normalisierung des Blutdrucks. Weißdorn und Maiglöckchen haben nicht nur eine schöne Beere und eine zarte Blüte, sie sind bewährte Arzneipflanzen zur Regulierung des Blutdrucks.

Und das Wichtigste: Vergessen Sie nicht regelmäßig Ihren Hausarzt und Ihren Frauenarzt aufzusuchen!
Image
1 Neuhauser et.al. (2013): Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1).
2 The uncertain effect of menopause on blood pressure. Valérie Tikhonoff, Edoardo Casiglia, Federica Gasparotti, Paolo Spinella, J Hum Hypertens. 2019 Jun; 33(6):421-428. doi: 10.1038/s41371-019-0194-y. Epub 2019 Mar 21.
3 World Health Organization (2020): Salt reduction, https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/salt-reduction
4 Bundeszentrale für gesundheitliche Ausklärung (BZgA), https://www.kenn-dein-limit.de/


Homviotensin® –
Die sanfte Blutdruck-Regulierung




Mit dem natürlichen Arzneimittel Homviotensin® steht ein Produkt zur Verfügung, das harmonisch aufeinander abgestimmte Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis enthält. Die Heilkraft dieser Arzneipflanzen macht Homviotensin® zu einem gut verträglichen Arzneimittel bei Blutdruckstörungen.

Jetzt kaufen


Homviotensin® – Die sanfte Blutdruck-Regulierung




Mit dem natürlichen Arzneimittel Homviotensin® steht ein Produkt zur Verfügung, das harmonisch aufeinander abgestimmte Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis enthält. Die Heilkraft dieser Arzneipflanzen macht Homviotensin® zu einem gut verträglichen Arzneimittel bei Blutdruckstörungen.

Jetzt kaufen