Bluthochdruck: Keine Frage des Alters

Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass Bluthochdruck nur ältere Menschen betrifft, doch Ärzte finden auch bei immer mehr jungen Menschen erhöhte Blutdruckwerte – oft rein zufällig, da man mit diesem Problem nicht gerechnet hat.

Was genau ist Bluthochdruck eigentlich?

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine weit verbreitete Erkrankung, an der in Deutschland tatsächlich mehr als 20 Millionen Menschen leiden. Häufig fühlen Betroffene zunächst Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit. Langfristig schädigt Hypertonie die Gefäße und trägt zur Entstehung von Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall bei. Von Bluthochdruck spricht man dann, wenn der systolische Wert bei ≥ 140 oder der diastolische Wert bei ≥ 90 mmHg liegt. Wenn man diese Zahlen zugrunde legte, dann leiden in Deutschland knapp 5% der jungen Erwachsenen und sogar 8% der 30 bis 39-jährigen unter Hypertonie.

Wie entsteht Bluthochdruck bei jungen Erwachsenen?

Hauptfaktoren für Blutdruck in jungem Alter sind familiäre Veranlagung, ungesunder Lebensstil und Stress. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann schon im jungen Erwachsenenalter zu bleibenden Problemen mit Herz, Gefäßen und Nieren führen. Je früher Bluthochdruck also erkannt und behandelt wird, desto besser. Jüngere Menschen können oft leichter durch Änderung der Lebensweise Bluthochdruck vorbeugen oder erhöhte Werte senken – z.B durch Sport, Gewichts- und Stressreduktion. Generell ist es wichtig, dass die genauen Ursachen einer Hypertonie vom Arzt abgeklärt werden.

Häufige Ursachen für Bluthochdruck bei jungen Menschen

Alkohol, Nikotin und Nachtleben

Hier und da mal ein Bier oder einen Wein zu trinken, ist noch kein Problem. Aber regelmäßiger und übermäßiger Alkoholkonsum kann die Blutgefäße beeinträchtigen, zu chronischer Hypertonie führen, das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko erhöhen. Neben Alkohol gehört Rauchen zu den Hauptursachen für Bluthochdruck, denn durch Rauchen werden die Gefäße eng gestellt, das Herz schlägt häufiger und schneller, um den Körper mit genug Sauerstoff zu versorgen. Auch ein intensives Nachtleben ist auf Dauer schädlich. Häufig bedeutet es Schlafmangel, Alkohol und Rauchen. Das lässt den Blutdruck steigen und führt zu vielen anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie z.B. Schlafstörungen

Ungesunde Ernährung

Eine kochsalz- und zuckerreiche Ernährung kann den Blutdruck erhöhen. Menschen, die bereits eine Hypertonie haben, reagieren besonders sensibel darauf. Daher sollten sie ihre Salz- und Zuckeraufnahme reduzieren. Getränke mit hohem Zuckergehalt oder auch Fertigprodukte, die fast immer Zucker enthalten, gilt es zu meiden. Unausgewogene Ernährung kann zu Mikronähstoffmangel führen: Die zusätzliche Einnahme von Nährstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin C kann gegebenenfalls einen gesunden Blutdruck aufrechterhalten. Weitere Faktoren sind Kaffee, schwarzer und grüner Tee: Sie können den Blutdruck kurzfristig erhöhen. Und auch ein hoher Cholesterinspiegel, der ebenfalls oft durch unausgewogen Ernährung entsteht, lässt den Blutdruck steigen.

Bewegungsmangel

Egal ob Studium, Büroarbeit oder eine andere sitzende Tätigkeit: Viele von uns bewegen sich zu wenig. Das ist eine weitere Ursache für Bluthochdruck. Ein Lebensstil vor dem Bildschirm, im Auto oder auf dem Sofa führt dazu, dass schon bei jungen Menschen die Bewegung zu kurz kommt und die Blutgefäße an Elastizität abnehmen. In der Folge können diese versteifen und enger werden. Die Blutzirkulation ist erschwert und der Blutdruck kann ansteigen.

Übergewicht

Übergewicht steht häufig in direktem Zusammenhang mit falscher Ernährung und Bewegungsmangel. Doch die gute Nachricht ist: Wenn Gewicht abgebaut wird, kann der Blutdruck sich wieder normalisieren. Also weniger Sofa, Chips und Cola, mehr Radfahren, Laufen oder Tanzen: Schon geht’s bald besser.

Stress

Stress gehört leider für viele Menschen fast schon zum Alltag. Auch er kann zum Anstieg des Blutdrucks führen. Kurzfristig ist dies kein großes Problem, aber auf Dauer kann Stress die Entwicklung eines anhaltenden Bluthochdrucks begünstigen. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga, Atemübungen oder ein einfacher Spaziergang im Wald helfen zumindest, akuten Blutdruck wieder zu normalisieren.

Familiär-erbliche Neigung zur Hypertonie

Liegt der Bluthochdruck in der Familie, ist das Risiko hoch, ihn zu erben. Deshalb ist es dann besonders wichtig, bereits in jungen Jahren den Blutdruck von Zeit zu Zeit immer wieder zu kontrollieren.
Mit Bluthochdruck ist nicht zu spaßen. Deshalb sollte man diesen regelmäßig kontrollieren. Auch wenn Sie „gute“ Blutdruckwerte (120 – 129 systolisch, 80 – 84 diastolisch) haben, ist eine regelmäßige Blutdruckmessung zur Kontrolle sinnvoll. Zahlreiche kostenlosen Apps wie „BlutdruckDaten“, „Blutdruck-Tagebuch“ können dabei unterstützen. Generell lässt sich mit einer gesunden Lebensweise, einer ausgewogenen Ernährung und Sport gerade bei jungen Menschen gut vorsorgen. Und sollte Ihr Arzt tatsächlich Blutdruckstörungen diagnostizieren, dann helfen auch Präparate auf pflanzlicher Basis wie Homviotensin® die unangenehmen Anzeichen von Blutdruckstörungen zu besänftigen.

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Die sanfte Blutdruck-Regulierung

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.